Manche verdrehen die Worte ganz unbewusst im Mund, jetzt geht's auch auf Knopfdruck:
www.sprichwortgenerator.de
Samstag, 26. November 2011
Dienstag, 22. November 2011
Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Chroniken
In der WG-Wildbahn beobachtet, drängten sich dabei gelegentlich gewisse Vergleiche aus der freien Natur auf. Aber wie ist es, wenn man mit einem echten Känguru zusammenlebt? Dazu noch einem kommunistischen?
Marc-Uwe Kling beschreibt diese nicht gerade alltägliche Situation (zumindest nicht hier im gesitteten Süden) und treibt einem dabei die Lachtränen in die Augen. Dieses Buch ist insbesondere ein Schmaus für die Ohren, bei mir hat sich die Wirkung beim Anhören voll entfaltet.
Obwohl ich gestehen muss, dass ich die über-euphorische Empfehlung meines Kollegen nicht gleich nachvollziehen konnte, bekommen jetzt alle Leser mit einem Funken schwarzen Humors meine uneingeschränkte Empfehlung. Mich ereilte nämlich recht bald der Rapante-Effekt*. Wer Rene Marik kennt, weiß, wovon ich rede. Wer nicht, der lese die Fußnote.
Da macht also ein unverblümtes Beuteltier die Enklave des Kleinkünstlers zur neuen Spaß-WG und schon jagt ein Kalauer den nächsten. Ob es nun auf die wahnwitzige Idee kommt, eine endlos lange Not-To-Do-Liste aufzustellen, die es immer bei Nichtgefallen der aktuellen Situation zitiert, oder das Wort 'Tier' im Johannes-Evangelium durch 'Bier' ersetzt. Auch seine unkontrollierten Wutanfälle und die Fähigkeit, aus jeder Fliege eine Staatskrise zu machen, strapazieren die Lachmuskeln enorm. Und dann erst die falsch zugeordneten Zitate.
Eine kleine Kostprobe:
Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugelich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. Silvio Berlusconi
Das Känguru hat trotz seiner Verwirrtheit eine recht genaue Vorstellung davon, wie andere in den Wahnsinn zu treiben sind. Zum Beispiel durch die schlimmsten Kalauer. Gerlinde gesagt, fehlt hier die Po Ente. Mich beschleicht beim Zuhören ein sehr wohliges Gefühl von Fremdfreude - ungefähr das Gegenteil des Fremdschämens. So wie bei Calvin & Hobbes. So ein lustiges Kind, aber wenn es meins wäre, würde es seinen siebten Geburtstag nicht mehr erleben...
Haha, da muss ich schon wieder lachen, weil, da war doch das mit dem Känguru, wo es.... ach hört es euch doch selber an.
*Rapante-Effekt, der: Proportionale Zunahme der Lustigkeit durch mehrmaliges Anhören, beschreibt außerdem spontane, scheinbar zusammenhangslose Lachanfälle, noch Stunden später
Samstag, 19. November 2011
Und was sagt dir dieses Buch?
Diese Büchergeister haben sich wohl direkt aus Unhaim oder dem Friedhof der Vergessenen Bücher erhoben. Was uns die Fotoserie von Nick Georgiou wohl sagen soll, ist: Never judge a book by its title!
Freitag, 18. November 2011
Süddeutsche Zeitung digital.
Das nenne ich mal ein digitales Wunderkind.
Wie angekündigt, habe ich in der letzten Woche tagtäglich die neue iPad-App der Süddeutschen durchleuchtet. Nachdem ich mich von der Vollversion in Papier zum ePaper gemausert hatte - ein simples Pdf zum Download - hat die SZ jetzt endlich ganz Fuß in den Virtuellen Landen gefasst.
Wie angekündigt, habe ich in der letzten Woche tagtäglich die neue iPad-App der Süddeutschen durchleuchtet. Nachdem ich mich von der Vollversion in Papier zum ePaper gemausert hatte - ein simples Pdf zum Download - hat die SZ jetzt endlich ganz Fuß in den Virtuellen Landen gefasst.
Nachdem ich mich schon an das Rein- und Rauszoomen, das Hin- und Herwischen des ePapers gewöhnt hatte, das einfach nur ein exaktes digitales Abbild der Papierversion war, überraschte mich die neue App mit einigen netten Funktionen.
Abonnenten können sich einloggen und ihre tägliche Ausgabe, sowie das Magazin herunterladen. Jeder, der nur mal virtuelle Tinte schnuppern möchte, darf seinen iTunes-Geldbeutel zücken.
Ein erster Blick in das Layout erfreut: schön, klar und irgendwie...SZ. Es passt. Das tröstet mich schon ein wenig darüber hinweg, dass ich nun definitiv etwas in der Hand halte, das optisch kaum noch etwas mit einer klassischen Zeitung zu tun hat.
Dafür kann ich jetzt Eselsohren machen und skandalöse Artikel abspeichern oder an Freunde schicken.
Abonnenten können sich einloggen und ihre tägliche Ausgabe, sowie das Magazin herunterladen. Jeder, der nur mal virtuelle Tinte schnuppern möchte, darf seinen iTunes-Geldbeutel zücken.
Ein erster Blick in das Layout erfreut: schön, klar und irgendwie...SZ. Es passt. Das tröstet mich schon ein wenig darüber hinweg, dass ich nun definitiv etwas in der Hand halte, das optisch kaum noch etwas mit einer klassischen Zeitung zu tun hat.
Dafür kann ich jetzt Eselsohren machen und skandalöse Artikel abspeichern oder an Freunde schicken.
Und noch etwas enthüllt die App - sie erlaubt einen Blick direkt in die (so stell ich sie mir immer noch vor, Realität - who cares?) verqualmten Großraumredaktionsbüros mit vielen rasenden Reportern, die wild in Telefone schreien oder, gejagt vom Redaktionsschluss, auf ihre Tastaturen einhacken. Zu jedem Artikel gibt es ein Kurzprofil seines Schöpfers. Wer möchte, darf dem Autor gleich seine ungefilterte Meinung zum Artikel per E-Mail zugekommen lassen.
Zum Glück wurden die Kategorien beibehalten und ich kann den Sport-Teil getrost weiterhin (nur leider nicht mehr so theatralisch, begleitet von lautem Geraschel) ignorieren. Schnell und übersichtlich kann man schnell zwischen den Themen wechseln und muss sich nicht erstmal durch einen Papierberg wühlen.
So und nun zu den wirklich funky Features. Die SZ hat es sich nicht nehmen lassen, wie schon im Magazin, Videos und vorgelesene Kolumnen einzubauen. Die interaktiven Grafiken irritieren mich ein wenig, es ist doch seltsam, das man bei der Abbildung der Terrorzielorte über die bunten Punkte schmunzelt, die lustig hin und herspringen.
Das finde ich sehr löblich, denn was soll der ganze Schnickschnack, wenn man nicht über den Tellerrand hinausdenkt?
Sehr fein ist auch, dass die Ausgabe schon um 19 Uhr am Vorabend abgerufen werden kann und um 23 Uhr noch einmal aktualisiert wird, falls ein italienischer Premier das Handtuch schmeißt oder Rockstars das Zeitliche segnen sollten.
Und zum krönenden Abschluss will ich noch ein Loblied auf die Süddeutsche singen. Denn eigentlich war die Absicht dieses Posts, über die Inhalte und den Stil dieser Zeitung zu berichten, nicht über ihre neuen Kleider. Wie man sieht, hat die App mich doch etwas überrascht.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bis in die späte Oberstufe hinein, Politik einfach nicht spannend fand. Dass das nicht an den Inhalten liegt (hey, die besten Geschichten schreibt das Leben), sondern an der literarische schmackhaften Verpackung, lernte ich erst später. Dabei bemühte ich mich immer wieder, legte das betroffene Blatt jedoch schon recht bald wieder zur Seite.
Ich hatte Zeitungen längst als literarische Einöde abgestempelt. Niemals hätte ich gedacht, dass sich subtile Spitzen und markante Sätze zwischen den Spalten verstecken könnten. Wenn mir jetzt irgendein gewichtiger Preis verliehen werden würde, würde ich auch der Süddeutschen danken, für die Missionierung zu einem akzeptablen Interesse an dem Weltgeschehen um mich herum. Eigentlich ist eine Zeitung doch nichts anderes als eine Seifenoper ohne Finale, ein nicht endenwollender Roman - der feuchte Traum eines jeden Literaten.
Zum Glück wurden die Kategorien beibehalten und ich kann den Sport-Teil getrost weiterhin (nur leider nicht mehr so theatralisch, begleitet von lautem Geraschel) ignorieren. Schnell und übersichtlich kann man schnell zwischen den Themen wechseln und muss sich nicht erstmal durch einen Papierberg wühlen.
So und nun zu den wirklich funky Features. Die SZ hat es sich nicht nehmen lassen, wie schon im Magazin, Videos und vorgelesene Kolumnen einzubauen. Die interaktiven Grafiken irritieren mich ein wenig, es ist doch seltsam, das man bei der Abbildung der Terrorzielorte über die bunten Punkte schmunzelt, die lustig hin und herspringen.
Das finde ich sehr löblich, denn was soll der ganze Schnickschnack, wenn man nicht über den Tellerrand hinausdenkt?
Sehr fein ist auch, dass die Ausgabe schon um 19 Uhr am Vorabend abgerufen werden kann und um 23 Uhr noch einmal aktualisiert wird, falls ein italienischer Premier das Handtuch schmeißt oder Rockstars das Zeitliche segnen sollten.
Und zum krönenden Abschluss will ich noch ein Loblied auf die Süddeutsche singen. Denn eigentlich war die Absicht dieses Posts, über die Inhalte und den Stil dieser Zeitung zu berichten, nicht über ihre neuen Kleider. Wie man sieht, hat die App mich doch etwas überrascht.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bis in die späte Oberstufe hinein, Politik einfach nicht spannend fand. Dass das nicht an den Inhalten liegt (hey, die besten Geschichten schreibt das Leben), sondern an der literarische schmackhaften Verpackung, lernte ich erst später. Dabei bemühte ich mich immer wieder, legte das betroffene Blatt jedoch schon recht bald wieder zur Seite.
Ich hatte Zeitungen längst als literarische Einöde abgestempelt. Niemals hätte ich gedacht, dass sich subtile Spitzen und markante Sätze zwischen den Spalten verstecken könnten. Wenn mir jetzt irgendein gewichtiger Preis verliehen werden würde, würde ich auch der Süddeutschen danken, für die Missionierung zu einem akzeptablen Interesse an dem Weltgeschehen um mich herum. Eigentlich ist eine Zeitung doch nichts anderes als eine Seifenoper ohne Finale, ein nicht endenwollender Roman - der feuchte Traum eines jeden Literaten.
Donnerstag, 17. November 2011
5 Dinge, die ich auf eine Insel mitnehmen würde.
www.walltowatch.com/view/1285
www.flickr.com/photos/josephrobertson/2265297242/
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Donnerstag, 10. November 2011
Bildungsauftrag.
Bücher lesen schön und gut, das klappt ja. Sobald ich mich jedoch auf eine Sache in meinem Leben mehr konzentriere, fallen andere Leiden - und sonstige -schaften unter den Tisch.
Der Begriff Opportunitätskosten, mit dem mich meine BWL-Professoren in regelmäßige Sinnkrisen stürzten (Warum sitzt du hier und nicht in einer ausufernden Diskussion mit einem ambitionierten Literaturprofessor, der gerade Sartre auseinandernimmt? Order warum porträtierst du nicht gerade einen jungen, wunderschönen, männlichen Akt in der Vorlesung "Freies Zeichnen"? Aber nein, du wolltest ja Spießer werden.), hat für mich gerade greifbare Bedeutung.
Gerade konzentriere ich mich in meiner Freizeit auf die Beweglichkeit von Körper und Geist (Proust trifft Fitnessstudio), das langsame Beseitigen persönlicher Altlasten (ja, ich meine auch so profane Späße wie das Ausmisten des Kleiderschranks und die Steuererklärung) und die Quest nach Weihnachtsgeschenken für meine expandierende Familie. Die Kehrseite der Medaille: meine Gitarre schaut mich vorwurfsvoll durch tränenverhangene Saiten an und, jetzt schäme ich mich so ziemlich, mein Bruder eröffnete mir als Erster, dass Gaddafi die Erdoberfläche jetzt von unten betrachet.
Ja, das muss man erstmal verkraften.
Krasser Bildungsverlust in nur drei Wochen! Dabei habe ich die Sueddeutsche abonniert, bin aber einfach nicht mehr zum Lesen gekommen. Und wenn man, wie ich, kein Radio hört und den Fernseher nur als zeitgenössische Dekoration betrachtet, passiert das ratzfatz.
Gut, eine Lösung muss her - ein entblößter Geist fühlt sich allzu schrecklich an, muss ich gestehen. Daher widme ich mich diese Woche mal ganz dem nagelneuen Digital-Paket der SZ, von der täglichen ePaper-Ausgabe in der iPad-App und dem iPad-Magazin.
Eine ziemlich lobenswerte Sache, wie ich mit der Zeit, bei meiner Umstellung von der Papierausgabe zum virtuellen Blättchen festgestellt habe. Ich tue ja nicht nur Gutes für die Umwelt, weil ich Bäume rette, sondern erhalte die Zeitung schon am Vorabend, muss morgens nicht in die Kälte zwei Stockwerke runtertapern und verschämt meine Nachbarn im Pyjama begrüßen - nein, ich zahle auch noch weniger und mein iPad hat nun tatsächlich einen Sinn. Ein Halleluja! auf die Technik.
Lange Zeit hatte ich noch die Wochenendausgabe, einzig und allein dem beigelegten Freitagsmagazin zuliebe. Das gibt es nun endlich auch als iPad-App und schon ist der Papierkrieg ganz beendet. Schlussendlich hat die SZ ihr Online-Angebot nun durch das Digital Paket erweitert, bin gespannt, was mich hier erwartet.
Um in Zukunft wieder klugen Senf von mir geben zu können, verordne ich mir selber auch noch die tägliche Portion 100 Sekunden-Tagessschau - ebenfalls in einer App erhältlich.
Heimlich lese ich aber trotzdem noch einmal die Stadt der Träumenden Bücher. Konnte ich nicht unterdrücken.
Der Begriff Opportunitätskosten, mit dem mich meine BWL-Professoren in regelmäßige Sinnkrisen stürzten (Warum sitzt du hier und nicht in einer ausufernden Diskussion mit einem ambitionierten Literaturprofessor, der gerade Sartre auseinandernimmt? Order warum porträtierst du nicht gerade einen jungen, wunderschönen, männlichen Akt in der Vorlesung "Freies Zeichnen"? Aber nein, du wolltest ja Spießer werden.), hat für mich gerade greifbare Bedeutung.
Gerade konzentriere ich mich in meiner Freizeit auf die Beweglichkeit von Körper und Geist (Proust trifft Fitnessstudio), das langsame Beseitigen persönlicher Altlasten (ja, ich meine auch so profane Späße wie das Ausmisten des Kleiderschranks und die Steuererklärung) und die Quest nach Weihnachtsgeschenken für meine expandierende Familie. Die Kehrseite der Medaille: meine Gitarre schaut mich vorwurfsvoll durch tränenverhangene Saiten an und, jetzt schäme ich mich so ziemlich, mein Bruder eröffnete mir als Erster, dass Gaddafi die Erdoberfläche jetzt von unten betrachet.
Ja, das muss man erstmal verkraften.
Krasser Bildungsverlust in nur drei Wochen! Dabei habe ich die Sueddeutsche abonniert, bin aber einfach nicht mehr zum Lesen gekommen. Und wenn man, wie ich, kein Radio hört und den Fernseher nur als zeitgenössische Dekoration betrachtet, passiert das ratzfatz.
Gut, eine Lösung muss her - ein entblößter Geist fühlt sich allzu schrecklich an, muss ich gestehen. Daher widme ich mich diese Woche mal ganz dem nagelneuen Digital-Paket der SZ, von der täglichen ePaper-Ausgabe in der iPad-App und dem iPad-Magazin.
Eine ziemlich lobenswerte Sache, wie ich mit der Zeit, bei meiner Umstellung von der Papierausgabe zum virtuellen Blättchen festgestellt habe. Ich tue ja nicht nur Gutes für die Umwelt, weil ich Bäume rette, sondern erhalte die Zeitung schon am Vorabend, muss morgens nicht in die Kälte zwei Stockwerke runtertapern und verschämt meine Nachbarn im Pyjama begrüßen - nein, ich zahle auch noch weniger und mein iPad hat nun tatsächlich einen Sinn. Ein Halleluja! auf die Technik.
Lange Zeit hatte ich noch die Wochenendausgabe, einzig und allein dem beigelegten Freitagsmagazin zuliebe. Das gibt es nun endlich auch als iPad-App und schon ist der Papierkrieg ganz beendet. Schlussendlich hat die SZ ihr Online-Angebot nun durch das Digital Paket erweitert, bin gespannt, was mich hier erwartet.
Um in Zukunft wieder klugen Senf von mir geben zu können, verordne ich mir selber auch noch die tägliche Portion 100 Sekunden-Tagessschau - ebenfalls in einer App erhältlich.
Heimlich lese ich aber trotzdem noch einmal die Stadt der Träumenden Bücher. Konnte ich nicht unterdrücken.
Mittwoch, 9. November 2011
Baguette und Buch
Tatsächlich blicken die Franzosen nicht nur gern ins Glas, sondern auch in so manches Buch. Wir erinnern uns, schon lange vor den Grafikphilosophen Uderzo und Goscinny lebten Literaturgötter in Frankreich, mit und ohne Hornbrille, fancy Frisuren und Geruchsphobien. Doch wer schreibt, liest noch lange nicht, das gilt genauso wie umgekehrt.
Daher habe ich ein paar Beweise für die Belesenheit der Franzosen direkt vor Ort gesammelt.
Das ist die noch ziemlich junge Städtische Bibliothek, früher einmal ein Theater des 19. Jahrhunderts, das den Aufstieg von Schwergewichten der französischen Kulturszene wie Tino Rossi und Yves Montand beheimatet hat. Heute ist außer der beeindruckenden Tür nicht mehr viel davon übrig geblieben. Nicht viel, aber das Wichtigste: Jede Menge Leidenschaft für Bücher. Und jede Menge Bücher.
Warum klingt alles auf Französisch schöner? (bin endlich im Besitz eines intellektuellen Beutels)
Mille bisous,
la biblio fille
Daher habe ich ein paar Beweise für die Belesenheit der Franzosen direkt vor Ort gesammelt.
Das ist die noch ziemlich junge Städtische Bibliothek, früher einmal ein Theater des 19. Jahrhunderts, das den Aufstieg von Schwergewichten der französischen Kulturszene wie Tino Rossi und Yves Montand beheimatet hat. Heute ist außer der beeindruckenden Tür nicht mehr viel davon übrig geblieben. Nicht viel, aber das Wichtigste: Jede Menge Leidenschaft für Bücher. Und jede Menge Bücher.
Warum klingt alles auf Französisch schöner? (bin endlich im Besitz eines intellektuellen Beutels)
Mille bisous,
la biblio fille
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